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Digitalisierungsminister Dirk Schrödter applaudiert auf der Bühne zwei Vertretern von PROGEEK mit Trophäe und Urkunde, dahinter die Leinwand mit der Aufschrift Green Ecolution
Auszeichnung

Ausgezeichnet mit dem Digitalisierungspreis 2026 Schleswig-Holstein

Sonderpreis Green Coding

Das Land Schleswig-Holstein hat Green Ecolution im September 2026 für ressourcenschonende Software und bedarfsgerechte Bewässerung ausgezeichnet. Überreicht hat den Preis Digitalisierungsminister Dirk Schrödter in Kiel.

Zum Beitrag über die Preisverleihung
Plattform

Messen. Verstehen. Handeln.

Green Ecolution verbindet drei Schritte zu einer Plattform. Sensoren messen, was vor Ort passiert, die Software macht daraus ein Lagebild und die Einsatzplanung setzt es in Touren um. Angefangen haben wir mit der Bewässerung von Stadtbäumen, die Plattform ist für weitere Aufgaben ausgelegt.

  • Messen

    Messen

    Sensoren liefern Messwerte aus der Stadt, bei der Bewässerung die Bodenfeuchte in variablen Tiefen.

  • Verstehen

    Verstehen

    Die Plattform wertet die Messreihen aus und zeigt auf Karte und Dashboard, wo gehandelt werden muss.

  • Handeln

    Handeln

    Die Einsatz- und Routenplanung macht aus dem Lagebild Touren, die ohne unnötige Wege auskommen.

  • Modular erweiterbar

    Modular erweiterbar

    Weitere Sensortypen und Anwendungsfälle lassen sich mit etwas Entwicklungsarbeit anbinden. Die Bewässerung ist der erste.

Städte gießen nach Gefühl.
Nicht nach Bedarf.

Städtische Grünflächen regulieren das Mikroklima, fördern Biodiversität und stärken den Standortwettbewerb. Doch anhaltende Trockenheit und fehlende Digitalisierung gefährden dieses Gut. Die Bewässerungsplanung vieler Kommunen stützt sich allein auf die Einschätzung einzelner Mitarbeiter, ganz ohne Datengrundlage. Statt bedarfsgerechter Bewässerung wird pauschal gegossen, was Wasser verschwendet und trotzdem nicht alle Bäume erreicht. Nicht optimierte Bewässerungsfahrten verursachen zusätzlich vermeidbare CO₂-Emissionen.

50.000
Liter / Jahr

Wasser verbraucht eine mittelgroße Kommune für die Bewässerung, oft ohne Datengrundlage und ohne bedarfsgerechte Steuerung.

1.700 €
pro Baum

kostet ein einzelner Straßenbaum. Geht er durch fehlende Bewässerung verloren, deckt allein dieser Schaden die Sensorkosten für mehrere Jahre.

bis 60.000 €
pro Beet

kann ein komplettes Straßenbeet kosten, inklusive Tiefbau, Substrat und Infrastruktur.

Features

Green Ecolution im Überblick

Von der Sensorerfassung über die intelligente Routenplanung bis zur detaillierten Auswertung: alle Funktionen für ein effizientes und nachhaltiges Grünflächenmanagement

Echtzeit-Dashboard

Alle wichtigen KPIs auf einen Blick: Bodenfeuchtewerte, anstehende Touren, Teamverfügbarkeit und Fahrzeugstatus in einem zentralen Dashboard.

Intelligente Gruppierung

Fasse Bäume zu Bewässerungs­einheiten zusammen. Automatische Berechnung des Wasserbedarfs pro Cluster.

Fleet Management

Verwalte Transporter und Anhänger mit Wasserkapazitäten. Automatische Nachfüllstopps in der Routenplanung.

Tour-Planung

Optimierte Bewässerungspläne mit Echtzeit-Status: Von „geplant“ über „aktiv“ bis „abgeschlossen“.

Wie die Tourenoptimierung rechnet

Teamverwaltung

Verwalte Fahrer mit Führerscheinklassen und Verfügbarkeit. Optimiere die Einsatzplanung.

Nachanalyse

Dokumentiere den tatsächlichen Wasserverbrauch pro Cluster und Tour. Analysiere Trends und optimiere zukünftige Planungen datenbasiert.

FeinwurzelnHauptwurzelnTiefenwurzeln
Hardware

Die Bodensonde

Konzipiert für den Einsatz im öffentlichen Raum. Die Sonde misst in variablen Tiefen und bildet so das Wurzelprofil eines Baumes ab, von den oberflächennahen Feinwurzeln bis zu den tieferen Hauptwurzeln. So lässt sich erkennen, ob Wasser tatsächlich im Wurzelbereich ankommt oder nur die Oberfläche benetzt. Die Installation erfolgt bodenbündig mit handelsüblichen Erdbohrern, Pflegearbeiten wie Mähen werden nicht beeinträchtigt.

Die Sonde ist ein möglicher Sensor, nicht der einzige. Die Plattform ist so aufgebaut, dass sich mit etwas Entwicklungsarbeit auch andere Sensoren anbinden lassen.

Die Sonden bekommst du direkt von uns und dein Team kann sie selbst setzen.

VariableMesstiefen
LoRaWAN oder NB-IoTFunknetz
3+Jahre Batterie

Bodenfeuchte

Volumetrische Messung der Bodenfeuchtigkeit in mehreren Tiefen

Temperatur

Erfassung der Bodentemperatur für präzise Bewässerungsempfehlungen

Einbau einer Bodensonde am Baumstandort: Ein Mitarbeiter in Warnkleidung öffnet mit dem Spaten das vom Erdbohrer vorbereitete Loch, daneben wird die Sonde mit ihrem Kabel bereitgehalten.
Einbau gemeinsam mit dem Technischen Betriebszentrum Flensburg.
Lösung

Der durchgängige Workflow

01 · Erfassen

Messen

Bodenfeuchtesensoren erfassen Bodenfeuchte und Temperatur in variablen Tiefen. Die Daten werden energieeffizient über LoRaWAN übertragen.

02 · Analysieren

Verstehen

Ein Ampelsystem zeigt auf einer Karte den aktuellen Bewässerungsbedarf. Mitarbeiter erkennen auf einen Blick, welche Grünflächen Wasser brauchen. Zeitverläufe ermöglichen detaillierte Analysen.

03 · Ausführen

Handeln

Automatisierte Einsatz- und Routenplanung erzeugt optimierte Bewässerungstouren unter Berücksichtigung von Wasserkapazität, Fahrzeuggröße und Straßenrestriktionen.

Am Ende zählt die Fahrt. Die Tour steht fest, bevor das Fahrzeug losfährt: welche Standorte Wasser brauchen, wie viel mitgeführt werden muss und in welcher Reihenfolge sie angefahren werden. Statt einer pauschalen Runde entsteht sie aus dem, was die Sensoren im Boden gemessen haben.

Ein Mitarbeiter des Technischen Betriebszentrums wässert mit einem Schlauch einen jungen Baum, der von einem Holzgerüst gestützt wird.
Bewässerung durch das Technische Betriebszentrum Flensburg.
Aus der Praxis

„Ich merke jetzt schon, wie sehr mir das System die Arbeit abnimmt. Ich sehe auf einen Blick, wo wirklich bewässert werden muss. Wir fahren gezielt dorthin. Früher hat das Gießen im Sommer so viel Zeit gebunden, dass andere Arbeiten liegen geblieben sind. Die können wir jetzt endlich angehen.“

Sönke ClausenGrünflächenpflege, Technisches Betriebszentrum Flensburg
Zielgruppen

Wer davon profitiert

Green Ecolution ist für den kommunalen Betrieb gebaut. Je nach Rolle ist der Nutzen ein anderer.

Zwei Personen an einem jungen Baum mit Wassersack. Eine kniet und bedient ein Tablet, die andere schaut zu.

So sieht das im Alltag aus. Wer gießt, sieht am Baum, was dieser Standort braucht. Wer plant, sieht es am Schreibtisch. Beide arbeiten mit denselben Daten.

Was du dafür brauchst

Mittelbar profitieren alle anderen mit: gesunde Stadtbäume kühlen das Stadtklima und fördern die biologische Vielfalt.

Angebot

Alles aus einer Hand

Von uns bekommst du die Software, die Sensorik, die Einrichtung und den Betrieb. Die Software ist quelloffen und lizenzfrei, bezahlt werden Sonden und Leistungen.

Live Demo

Überzeug dich selbst

Die öffentlich zugängliche Demo-Instanz zeigt den aktuellen Funktionsumfang: Kartenansicht mit Ampelsystem, Dashboard mit Sensordaten und automatisierte Routenberechnung. Keine Installation nötig, direkt im Browser.

Videos

Lerne Green Ecolution per Video kennen

Zwei Filme zeigen, woran wir arbeiten: das Video des Landes Schleswig-Holstein zur Auszeichnung beim Digitalisierungspreis 2026 und der Fernsehbeitrag, den der NDR über das Projekt gedreht hat.

Ein Projektmitarbeiter hält einen Bodenfeuchtesensor in der Hand, im Hintergrund ein junger Straßenbaum und ein Pritschenwagen mit Wassertank
Beim Abspielen werden Daten an YouTube (Google) übertragen. Mehr dazu im Datenschutz

Digitalisierungspreis 2026 | ca. 1,5 Minuten

Green Ecolution wurde beim Digitalisierungspreis 2026 des Landes Schleswig-Holstein mit dem Sonderpreis für Green Coding ausgezeichnet. Das Video des Landes stellt das Projekt und die Open-Source-Lösung für die bedarfsgerechte Bewässerung vor.

Land Schleswig-Holstein | Digitalisierungspreis 2026

Blick von unten in eine Eichenkrone, die Sonne blitzt zwischen den Blättern durch, unten links das Logo des Schleswig-Holstein Magazins
Beim Abspielen werden Daten an ndr.de übertragen. Mehr dazu im Datenschutz

NDR-Beitrag | ca. 2 Minuten

Das Schleswig-Holstein Magazin hat im August 2026 über Stadtbäume berichtet, die den trockenen Sommern nicht mehr standhalten. Dafür hat das Team einen Vormittag in Flensburg gedreht. Der Beitrag zeigt den Einbau eines Bodenfeuchtesensors und wie das Technische Betriebszentrum daraus die nächste Gießfahrt plant.

NDR SH | Schleswig-Holstein Magazin | 29.08.2026

Partner

Mit wem wir arbeiten

Green Ecolution ist aus einer Zusammenarbeit entstanden. Diese Partner haben die Plattform mit auf den Weg gebracht. Gegründet haben wir die Firma zusammen mit der PROGEEK Group.

Mehr über uns
  • Logo Smarte Grenzregion

    Smarte Grenzregion

    Koordination

    Das Projekt „Smarte Grenzregion zwischen den Meeren" will die digitale Transformation in der Region vorantreiben, um eine integrierte und nachhaltige Stadt- und Regionalentwicklung zu gestalten und das Gemeinwohl zu stärken.

    Zur Webseite
  • Logo Hochschule Flensburg

    Hochschule Flensburg

    Forschung

    Die Hochschule Flensburg bietet praxisnahe Studiengänge mit Fokus auf angewandte Forschung und enge Zusammenarbeit mit der Industrie an.

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FAQ

Oft gestellte Fragen zu Green Ecolution

  • Wer steht hinter Green Ecolution?

    Green Ecolution ist ein Unternehmen aus Flensburg. Cedrik Hoffmann hat es zusammen mit der PROGEEK Group gegründet und leitet es als Geschäftsführer.

    Angefangen hat es mit einer Frage der Stadt Flensburg, die sich damit an die Smarte Grenzregion wandte. Daraus wurde ein Masterprojekt der Angewandten Informatik an der Hochschule Flensburg, gemeinsam mit dem Technischen Betriebszentrum Flensburg. In Nutzertests mit dem TBZ erreichte die Anwendung einen überdurchschnittlichen Usability-Wert und wurde auch von Mitarbeitenden ohne IT-Erfahrung als übersichtlich bewertet.

    Damit Kommunen die Lösung im Alltag einsetzen können, haben wir die Firma gegründet. Mehr dazu steht auf der Seite Über uns.

  • Welchen Mehrwert bietet Green Ecolution?

    Green Ecolution macht die Bewässerung von Stadtbäumen nachvollziehbar. Sensordaten zeigen, welche Flächen Wasser brauchen. Die Einsatzplanung setzt das in Touren um, die ohne unnötige Fahrten auskommen. Wer so gezielt bewässert, spart Wasser, Kraftstoff und Personaleinsatz. Entscheidungen stützen sich dabei auf Messwerte statt auf Erfahrung.

    Für Kommunen heißt das: fehlendes Wasser wird früher erkennbar, der Verbrauch ist dokumentiert und die Lösung lässt sich selbst betreiben und gemeinsam weiterentwickeln, ohne Bindung an einen Anbieter.

  • Was muss eine Kommune mitbringen?

    Für die Einsatz- und Routenplanung genügen die Standorte der Bäume und Flächen, die vorhandenen Fahrzeuge mit ihren Wasserkapazitäten und die Nachfüllpunkte im Stadtgebiet. Sensorik ist dafür keine Voraussetzung, sie verbessert die Priorisierung. Kommen Sonden dazu, brauchen sie eine Funkanbindung: heute LoRaWAN, alternativ NB-IoT mit SIM-Karte.

    Welche Daten und welche Infrastruktur im Einzelnen nötig sind, steht bei den Voraussetzungen auf der Produktseite.

  • Was bringt uns der offene Quellcode?

    Drei Dinge, ganz praktisch. Du kannst nachlesen und prüfen lassen, was das System mit deinen Daten macht. Es fallen keine Lizenzkosten an. Und du bist an keinen Anbieter gebunden: der Quellcode liegt öffentlich auf GitHub und bleibt der Kommune auch dann, wenn sie später anders entscheidet.

    Um Einrichtung, Betrieb und Support kümmern wir uns. Offen heißt, dass du es selbst könntest, nicht dass du es musst.

  • Ist das System an bestimmte Sensoren gebunden?

    Nein. Die Plattform ist modular aufgebaut. Unsere Bodensonde ist ein möglicher Sensor, nicht der einzige. Sensoren anderer Hersteller lassen sich über das The Things Network und das Plug-in-System anbinden. Für einen neuen Sensortyp braucht es etwas Entwicklungsarbeit, die übernehmen wir. Im Feld erprobt ist die Anbindung fremder Sensoren bisher nicht.

    Die Bodensonde, die wir liefern, ist für den öffentlichen Raum gebaut und misst in variablen Tiefen. Im Forschungsprojekt steckten darin ein Watermark-Sensor für die Bodenwasserspannung und ein SMT100-Sensor für Bodenfeuchte und Temperatur. Heute liegt statt des Eigenbaus aus der Forschung ein Serienmodell im Boden.

  • Was kostet der Einsatz?

    Die Software selbst kostet nichts, sie ist quelloffen und lizenzfrei. Bezahlt werden die Sonden, die du einmalig kaufst, die Einrichtung und, wenn wir die Plattform für dich betreiben, der laufende Betrieb.

    Wie sich das zusammensetzt, steht im Preismodell auf der Leistungsseite. Ein konkretes Angebot erstellen wir nach einem ersten Gespräch.

Kontakt

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